Wenn man einen PC mietet, erwartet man kaum, dass er alle Benutzereingaben aufzeichnet. Aber genau das passierte den Kunden von Aaron Sale and leasing. Sie wurden bis ins letzte Detail ausgespäht.
Ars Technica hat darüber eine ausführliche Analyse geschrieben, die eigentlich schon 2010 ans Licht kam.Aber seitdem wurde die Sache recherchiert und zahlreiche neue Details kamen ans Licht.Das Problem ist die Software PC Rental Manager. Und so funktionierte das System nach Angaben von Ars Technica:
Der Detektiv-Modus funktionierte auf vielen Stufen. In der ersten wurde ein Screenshot und die ersten 30 Tastatureingaben innerhalb eines 2-Minuten-Intervalls aufgenommen. Das lief eine Stunde lang. Danach wurden die DesignerWare-Server verwendet, um die gewonnen Daten per Email an den voreingestellten Manager zu schicken.
In der zweiten Stufe wurde alle zwei Minuten ein Bildschirm Foto aufgenommen und dei Tastatureingaben gesammelt, bis ein Kommando von außen gesendet wurde. Auf der dritten Stufe wurde sogar noch die Webcam genutzt, um ein Bild des Benutzers aufzunehmen.
Darüber hinaus wurde noch ein Fake-Registrierungsbildschrim eingeblendet, der vom Anwender persönliche Daten abfragte. der Detektiv-Modus wurde im September 2011 aktualisiert. Danach wurden auch noch Geoinformationen über die IP und die in der nähe befindlichen WLANs ermittelt.
Zum Glück wurden einige Nutzer misstrauisch, weil ihre Webcams angingen, ohne dass sie etwas taten. Dann war es allerdings schon zu spät Wer verwundert ist, warum sich ein Unternehmen so etwas überhaupt einfallen lies, sollte den Ars Technica-Artikel lesen.
[Ars Technica,gizmodo.com]
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